Wandern im Herbst in Kärnten: Wenn der Weg vor der Haustür beginnt
Es gibt Herbsttage in Kärnten, an denen man morgens vor die Haustür tritt und eigentlich noch gar nicht weiß, wohin man gehen möchte.
Die Luft ist frisch. Über der Wiese liegt noch Feuchtigkeit. Im Wald fällt Licht zwischen die Bäume und irgendwo hört man einen Vogel, bevor man ihn sieht.
Vielleicht wird daraus eine längere Wanderung.
Vielleicht nur eine Runde durch den Wald.
Beim Wandern im Herbst in Kärnten muss nicht jeder Weg ein Ziel haben. Manchmal genügt es, hinauszugehen.
Genau das mögen wir am Herbst bei Ebner 1822.
Warum wir den Herbst draußen besonders mögen
Im Sommer zieht es viele Menschen zu den großen Seen und bekannten Ausflugszielen. Im Herbst verändert sich Kärnten.
Die Temperaturen werden angenehmer zum Gehen. Die Luft wirkt klarer. Die Wälder verändern ihre Farben und mit dem tieferen Licht sieht dieselbe Landschaft plötzlich anders aus.
Auch die kleinen Dinge werden wieder sichtbarer.
Ein Spinnennetz zwischen zwei Ästen. Pilze am Waldboden. Feuchtigkeit auf den Wiesen. Das Geräusch der Blätter unter den Schuhen.
Manchmal kommt ein Reh aus dem Wald. Manchmal sieht man einen Hasen.
Und manchmal passiert überhaupt nichts Spektakuläres.
Vielleicht ist genau das das Schöne daran: Man beginnt wieder hinzusehen.
Wandern im Herbst in Kärnten beginnt nicht erst am Wanderparkplatz
Für uns gehört zu einem guten Wanderurlaub nicht nur die große Tour.
Natürlich kann man von Ebner 1822 aus die Nockberge und viele andere Teile Kärntens entdecken. Es gibt Gipfel, Almen, Seen und Wanderwege für Tage, an denen man wirklich hinaus und weiter hinauf möchte.
Aber nicht jeder Urlaubstag braucht eine große Unternehmung.
Rund um Ebner 1822 beginnen Wald, Wiesen und kleine Wege praktisch vor der Haustür.
Man kann morgens nach dem Frühstück einfach die Schuhe anziehen und losgehen.
Ohne zuerst ins Auto zu steigen.
Ohne Wanderparkplatz.
Ohne genau zu wissen, wie viele Kilometer es heute werden müssen.
Das kann eine Stunde sein. Oder ein ganzer Tag.
Der Weg darf sich dem Tag anpassen – nicht umgekehrt.
Draußen sein statt möglichst viel schaffen
Beim Wandern wird gerne gezählt.
Kilometer. Höhenmeter. Gipfel. Gehzeiten.
Das kann Spaß machen. Aber es ist nicht die einzige Art, eine Landschaft kennenzulernen.
Manchmal bleiben wir auf unserer Morgenrunde an Dingen stehen, die in keiner Wanderkarte eingezeichnet sind.
An einem besonders großen Spinnennetz etwa.
Oder an zwei Bäumen, die unmittelbar nebeneinander wachsen.
Eine Fichte und eine Buche können auf den ersten Blick einfach zwei Bäume sein. Wenn man genauer hinsieht, entdeckt man, wie unterschiedlich sie wachsen und wie verschieden ihre Wurzeln funktionieren.
Plötzlich wird aus einem Waldweg etwas, das man beobachten möchte.
Die Natur braucht keine Inszenierung. Sie war längst da.
Vielleicht müssen wir nur wieder lernen, sie wahrzunehmen.
Die Nockberge im Herbst entdecken
Wer weiter hinaus möchte, findet rund um Ebner 1822 eine Landschaft, die sich wunderbar zu Fuß entdecken lässt.
Die sanften Formen der Nockberge unterscheiden sich von vielen schroffen alpinen Regionen. Je nach Tour kann man gemütlich unterwegs sein oder einen ganzen Wandertag daraus machen.
Gerade im Herbst lohnt es sich, nicht nur auf das Gipfelziel zu schauen.
Das Licht verändert die Landschaft. Wälder bekommen Farbe. Auf den Höhen reicht der Blick an klaren Tagen weit über die umliegenden Berge.
Und nach einer Wanderung wartet kein Hotelbetrieb.
Man kommt zurück zum eigenen Naturhaus.
Vielleicht setzt man sich noch vor das Haus. Vielleicht geht man zum Naturteich. Vielleicht wird erst einmal gar nichts gemacht.
Auch das gehört für uns zum Wandern: gerne wieder zurückkommen.
Wenn das Naturhaus Teil des Wandertages wird
Bei Ebner 1822 stehen drei handgefertigte Naturhäuser aus Holz, Stroh und Lehm.
Wir wollten Häuser schaffen, die nicht im Gegensatz zu ihrer Umgebung stehen.
Die natürlichen Materialien, das Holz und die großen Fenster sorgen dafür, dass die Verbindung nach draußen auch nach dem Heimkommen nicht plötzlich endet.
Gerade an kühleren Herbsttagen merkt man, wie wichtig das wird.
Draußen war man mehrere Stunden unterwegs. Die Schuhe stehen vor der Tür. Drinnen wird es warm. Vielleicht liest man noch etwas, legt die Beine hoch oder schaut einfach durch das Fenster hinaus.
Das Haus wird dann nicht bloß zum Platz zum Schlafen.
Es gehört zum Tag dazu.
Mehr über unsere Naturhäuser und das Raumgefühl durch Holz, Stroh und Lehm erzählen wir in unserem Beitrag über gesundes Raumklima im Ferienhaus.
Ein Wandertag darf mit einem Frühstückskorb beginnen
Bevor es hinausgeht, braucht es etwas Gutes.
Bei Ebner 1822 kommt deshalb morgens ein regional gefüllter Frühstückskorb direkt ins Ferienhaus.
Es gibt keine Uhrzeit, zu der man im Frühstücksraum erscheinen muss.
Wer früh aufbrechen möchte, beginnt früh.
Wer beim ersten Kaffee merkt, dass die Sonne gerade besonders schön auf die Terrasse fällt, bleibt eben noch ein bisschen sitzen.
Denn auch beim Wandern soll der Urlaubstag nicht wieder zu einem Terminplan werden.
Mehr über unseren Frühstückskorb direkt ins Ferienhaus erzählen wir hier.
Und nach dem Wandern: genießen
Draußen sein ist eine Seite von Ebner 1822.
Die andere schmeckt ziemlich gut.
In unserer bio-zertifizierten Dorfschenke kocht Barbara saisonal und regional. Was auf den Tisch kommt, richtet sich nicht nach einem möglichst langen Menü, sondern nach Jahreszeit, Produkten und dem, was gerade gut ist.
Gerade im Herbst gehören Wandern und Essen für uns zusammen.
Einige Stunden draußen sein. Zurückkommen. Die Schuhe ausziehen. Vielleicht noch kurz ins eigene Haus.
Und später etwas Warmes essen und bei einem Glas zusammensitzen.
Man muss dafür nicht wieder ins Auto steigen und nach dem nächsten Restaurant suchen.
WOHNEN. DRAUSSEN SEIN. GENIESSEN.
Bei Ebner 1822 sind das keine drei getrennten Urlaubsangebote.
Sie gehören zu demselben Ort.
Muss man im Herbst jeden Tag wandern?
Nein.
Und vielleicht ist gerade das eine der schönsten Antworten auf diese Frage.
Wer für einen Wanderurlaub nach Kärnten kommt, darf natürlich jeden Tag unterwegs sein. Aber es gibt keinen Grund, aus jedem schönen Herbsttag eine Tour machen zu müssen.
Vielleicht bleibt man nach dem Frühstück beim Naturteich hängen.
Vielleicht nimmt man ein Buch mit hinaus.
Vielleicht fährt man einen Tag lang durch Kärnten.
Oder man geht morgens nur eine kleine Runde und entscheidet danach, dass heute einfach ein Tag am Hof daraus wird.
Nicht das Programm entscheidet. Der Gast entscheidet.
Das ist für uns ein wesentlicher Teil eines Aufenthalts bei Ebner 1822.
Herbstwandern mit Hund
Auch für einen Urlaub mit Hund kann der Herbst eine besonders angenehme Jahreszeit sein.
In zwei unserer Naturhäuser sind Hunde willkommen. Entscheidend ist für uns aber nicht nur, dass ein Hund im Ferienhaus erlaubt ist.
Wichtiger ist das Draußen.
Wald, Wiesen und Wege liegen direkt vor der Tür. Die erste Runde des Tages muss deshalb nicht mit einer Autofahrt beginnen.
Natürlich bewegen wir uns dabei in einem Lebensraum, den wir mit Wildtieren, Landwirtschaft und anderen Menschen teilen. Rücksicht gehört deshalb genauso dazu wie die Freude daran, gemeinsam draußen zu sein.
Gerade auf einer Morgenrunde merkt man, wie viel es zu entdecken gibt, wenn man nicht möglichst schnell irgendwo ankommen möchte.
Fünf Blumen – und trotzdem kein Urlaub nach Schema
Ebner 1822 wurde von Urlaub am Bauernhof mit fünf Blumen, der höchsten Kategorie, ausgezeichnet.
Bei der Kategorisierung erreichten wir 70 von 70 möglichen Punkten.
Darauf sind wir stolz.
Trotzdem möchten wir keinen Aufenthalt schaffen, bei dem Qualität bedeutet, dass jeder Tag bereits für den Gast organisiert wurde.
Für uns zeigt sich Qualität auch darin, Wahlmöglichkeiten zu haben.
Das eigene Haus.
Der Frühstückskorb.
Der Naturteich.
Die Dorfschenke.
Wald und Wiesen.
Und rundherum Kärnten und die Nockberge.
Der Gast entscheidet, was er daraus macht.
Wandern im Herbst in Kärnten – und danach gerne bleiben
Vielleicht ist das für uns der Unterschied zwischen einer schönen Wanderregion und einem guten Urlaubsort.
Eine Wanderregion möchte man entdecken.
An einen guten Urlaubsort möchte man danach gerne zurückkommen.
Zu einem Haus, in dem man sich wohlfühlt.
Zu einem Teich, an dem sich das Abendlicht spiegelt.
Zu gutem Essen.
Und zu einem Ort, an dem niemand fragt, wie viele Kilometer man heute geschafft hat.
Wer im Herbst zu Ebner 1822 kommt, muss deshalb nicht möglichst viel erleben.
Es gibt ohnehin genug zu sehen.
Man muss nur hinausgehen – und wieder hinsehen.
Herbst bei Ebner 1822 erleben
Sie möchten ein paar Herbsttage in Kärnten verbringen, wandern, gut essen und danach in Ihr eigenes Naturhaus zurückkommen?
Dann schauen Sie nach einem freien Termin oder schreiben Sie uns.