Ebner 1822 im ORF: Fünf Blumen für unseren Landhof
Manchmal braucht es den Blick von außen, um zu erkennen, was in den vergangenen Jahren entstanden ist. Als das Kamerateam des ORF über unseren Hof ging, die Häuser filmte und mit unseren Gästen sprach, wurde uns selbst noch einmal bewusst, wie weit der Weg gewesen ist: von einer Idee auf einem alten Bergbauernhof bis zu drei besonderen Ferienhäusern und der höchsten Auszeichnung von „Urlaub am Bauernhof“.
Am 24. Juli 2026 wurde Ebner 1822 in der Sendung „Kärnten heute“ vorgestellt. Anlass war unsere Auszeichnung mit fünf Blumen – und ein Ergebnis, mit dem wir selbst nicht gerechnet hatten.
Fünf Blumen und die Höchstzahl von 70 Punkten
Was in der Hotellerie die Sterne sind, sind bei „Urlaub am Bauernhof“ die Blumen. Fünf Blumen bilden die höchste Qualitätsstufe. Nur vier Betriebe in Kärnten gehören derzeit zu dieser Kategorie.
Ebner 1822 erreichte bei der Bewertung nicht nur fünf Blumen, sondern auch die Höchstzahl von 70 Punkten. Laut ORF sind wir damit der erste Betrieb in Österreich, der bei der erstmaligen Bewertung alle Anforderungen der höchsten Kategorie vollständig erfüllt hat.
Diese Nachricht hat uns ehrlich berührt. Nicht, weil wir unseren Hof für eine Auszeichnung geschaffen haben. Sondern weil die Bewertung genau jene Dinge würdigt, die uns von Anfang an wichtig waren: sorgfältig gebaute Häuser, persönliche Gastfreundschaft, regionale Kulinarik und viel Raum für Ruhe.
Wie ich es auch im ORF-Beitrag gesagt habe:
> „Wir haben es nicht wegen der fünf Blumen gemacht, sondern weil wir es für den Gast perfekt machen wollten.“
Ein Hof mit einer Geschichte seit 1822
Die Geschichte des Ebnerhofes reicht bis ins Jahr 1822 zurück. Vieles hat sich seither verändert, doch der Platz ist geblieben: die Wiesen, die Wälder, das Quellwasser und die besondere Ruhe auf rund 1.000 Metern Seehöhe.
Ich selbst habe viele Jahre im Ausland und in der internationalen Hotellerie gearbeitet. Erst durch diese Zeit fern von Kärnten habe ich den Wert meiner Heimat wirklich erkannt. Mit jeder Rückkehr wurde deutlicher, wie besonders dieser Ort ist.
Heute empfinde ich ihn als Kraftplatz. Und genau diesen Platz möchten Barbara und ich mit Menschen teilen, die Ruhe, Natur und ehrliche Gastfreundschaft suchen.
Drei Ferienhäuser aus Holz, Stroh und Lehm
Im Mittelpunkt des ORF-Beitrags standen auch unsere drei natürlich gebauten Ferienhäuser. Sie wurden aus Holz aus den eigenen Wäldern, Stroh und Lehm errichtet.
Diese Materialien sorgen nicht nur für ein angenehmes Raumklima. Sie verbinden die Häuser auch mit ihrer Umgebung. Innen treffen Naturlehmwände, Eichendielen und Holzbalkendecken auf großzügige Badezimmer, Panoramabadewannen und viel Privatsphäre.
Wir wollten keine kleine Kopie eines Hotels errichten. Ebner 1822 sollte ein Rückzugsort werden: mit wenigen Häusern, viel Platz und Tagen, die nicht durchgetaktet sein müssen.
Barbara, die Dorfschenke und die Freude am Bewirten
Auch Barbara erzählte im Beitrag von ihrem Weg aus Wien nach Kärnten. Sie kommt aus der Gastronomie und führte früher Heurigenbetriebe in Wien. Für sie war die Entscheidung für ein gemeinsames Leben am Ebnerhof, wie sie im ORF sagte, „der Liebe wegen sehr leicht“.
Ihre Freude am Bewirten ist heute in unserer Bio-Dorfschenke spürbar. Hier wird gekocht, was zur Region, zur Jahreszeit und zu unserem Haus passt. Viele Zutaten stammen von ausgewählten Biohöfen aus der Umgebung.
Für unsere Hausgäste gehört auch der Frühstückskorb zu diesem Erlebnis. Frisches Brot, Eier, Butter, Käse und andere regionale Lebensmittel werden direkt zum Ferienhaus gebracht. So beginnt der Tag ohne Frühstückssaal und ohne Blick auf die Uhr.
Urlaub am Bauernhof neu gedacht
Der ORF-Beitrag zeigte auch, wie vielfältig Urlaub am Bauernhof heute sein kann. Für uns bedeutet er nicht Animation oder ein möglichst umfangreiches Programm. Es geht um Nähe zur Natur und um ein besseres Gespür für Herkunft.
Gäste erleben bei uns das Wasser aus der eigenen Quelle, die Blumenwiesen, den Wald und die Tiere am Hof. Sie können mit Barbara ins Gespräch kommen, beim Sonntagstisch Platz nehmen oder einfach für sich bleiben.
Die Landwirtschaft und der Tourismus stehen dabei nicht nebeneinander. Gemeinsam geben sie einem alten Hof eine neue Zukunft und tragen dazu bei, dass auch abgelegene ländliche Regionen lebendig bleiben.
Ein besonderer Drehtag am Ebnerhof
Ein Fernsehbeitrag entsteht nicht nur vor der Kamera. Er lebt von den Menschen, die bereit sind, ihre Eindrücke zu teilen. Deshalb möchten wir uns besonders bei unseren Gästen bedanken, die sich an diesem Tag auf das ungewohnte Erlebnis eingelassen haben.
Ebenso danken wir dem Team des ORF Kärnten für die angenehme und wertschätzende Begleitung sowie „Urlaub am Bauernhof“ für die Auszeichnung und das Vertrauen.
Der Beitrag hat Ebner 1822 so gezeigt, wie wir den Hof verstehen: nicht als inszenierte Urlaubswelt, sondern als gewachsenen Ort mit Geschichte, Persönlichkeit und einer klaren Vorstellung davon, was Erholung heute bedeuten kann.
Die fünf Blumen sind für uns kein Endpunkt
Wir freuen uns sehr über die höchste Auszeichnung. Gleichzeitig sehen wir sie als Auftrag, aufmerksam zu bleiben. Qualität zeigt sich nicht nur in schönen Häusern und guter Ausstattung. Sie zeigt sich vor allem in den kleinen Dingen: in einem liebevoll zusammengestellten Frühstückskorb, einem ehrlichen Gespräch, einem sorgfältig gekochten Essen und dem Gespür dafür, wann ein Gast Nähe sucht – oder einfach seine Ruhe haben möchte.
Die fünf Blumen bestätigen unseren Weg. Weitergehen möchten wir ihn genauso, wie wir begonnen haben: persönlich, bodenständig und mit großer Freude an diesem besonderen Platz.
Den vollständigen Beitrag finden Sie bei ORF Kärnten: „Auszeichnung für Landhof Ebner 1822“.
Mehr über die Entstehung unseres Hofes erfahren Sie unter Die Idee hinter Ebner 1822.